Der Meister
Meister im Blechblasinstrumentenbau und in der Reparatur. 1998 legte er die Meisterprüfung ab, 2018 folgte der ungarische Meistertitel mit goldenem Kranz. Seine Werkstatt steht in Budaörs, Ungarn; dort baut er Barock- und Naturhörner – und repariert bis heute.
Wie er zum Blechblasinstrumentenbau kam
Da es im Bereich der Streich- und Zupfinstrumente keinen Platz gab, wurde ich schließlich Blechblasinstrumentenbauer und -reparateur – und habe es sehr lieben gelernt. Dabei galt dieses Handwerk gegenüber dem übrigen Instrumentenbau immer als ein wenig geringer: schwere, maschinenintensive, ölige, schmutzige Arbeit. Nicht so elegant, wie etwa eine Geige zu bauen.
Das Material
Ich fertige die Instrumente aus Messing. Leider ist Messing nach ungarischer Norm dafür ungeeignet, weil es zu viel Zink enthält – dann korrodiert das Material weit früher. Das Material beziehe ich meist aus einem „Buntmetall-Kanaan“ bei Nürnberg.
Werdegang
- Im Beruf
- über 35 Jahre (2020)
- Meisterprüfung
- 1998
- Eigenes Unternehmen
- DUOLA Bt., seit 1998
- Instrumentenfabrik, Budaörs
- Geschäftsführer, 2001–2006 · 3.000–3.500 Instrumente im Jahr
- Studio
- 2012 fertiggestellt
- Meister mit goldenem Kranz
- 2018
- Historic Brass Society
- im Verzeichnis der Hersteller historischer Hörner
In VorbereitungDieser Werdegang wird noch ergänzt.
Kurse und Ausstellungen
Auf der Website der Schweizer Naturhorntage – des Naturhornkurses in Beatenberg – heißt es, dass dank seiner Unterstützung auch Anfänger ohne eigenes Instrument teilnehmen können: Er stellt die Leihinstrumente für den Kurs zur Verfügung.
Unter dem Namen „Juhász Naturhorns“ stellte er 2020 und 2021 bei der Internationalen Hornakademie in Balatonfüred aus, und für 2026 ist er als Aussteller der Horntage Staufen genannt.